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Besetzung:

7 Fagotte und Kontrafagott

Dauer:

6 Minuten

Tonbeispiel:

verlegt bei:

Eigenverlag

Beschreibung:

Die Vorbereitungen zum Internationalen Fagottquartett-Wettbewerb waren in vollem Gange. Als Organisator dieser Veranstaltung hatte ich vollauf zu tun und war deshalb etwas verunsichert, als Helge Bartholomäus, Fagottist an der Deutschen Ober Berlin und künstlerischer Leiter des Wettbewerbs, mich um eine Komposition für die Mitglieder der Jury bat. Einerseits arbeitsmäßig ausgelastet, andererseits aber auch angelockt durch die Idee, entschloss ich mich, das gewünschte Stück zu komponieren. Zwei Gründe machten mir die Entscheidung relativ einfach. Wann erlebt man schon einmal eine konzertierende Jury und wann hat man für eine Uraufführung dieser speziellen Form schon solche international hervorragende Interpreten. Ich musste natürlich die Umstände bedenken, unter denen die Uraufführung stattfinden sollte. Die Mitglieder der Jury würden kaum Probenzeit zur Verfügung haben und ein Dirigenteneinsatz ist ausgeschlossen. Es ging also schlichtweg darum, eine relativ übersichtliche Komposition zu schaffen. Da ich kein Problem mit polystilistischer und polytonaler Kompositionsart habe, konnte ich mich auf ein solches Projekt einlassen. Es entstand ein Stück, welches das Fagott in seiner Klangvielfalt und Virtuosität vorstellt. Durch eine klare Gliederung (Rondo-Form) lässt sich das charakteristische Spektrum des Fagottes und des Kontrafagottes voll ausschöpfen. Am 24. März im Symposium „Schreiben und Blasen“ fand die Uraufführung des Stückes statt. Wie immer war ich sehr gespannt auf die Reaktion des Publikums. Dass das Stück grade vom Fachpublikum mit einer solchen Begeisterung aufgenommen würde, hatte ich nicht so recht zu hoffen gewagt, doch umso größer war meine Freude darüber. Potsdam, den 7. April 1996

 

 

 

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